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Wir betonen nachdrücklich, dass durch die Geschäftstätigkeit von ACP keine zusätzlichen
CO2-Emissionen verursacht, sondern diese reduziert werden.
Wie geht das?
- das CO2, das bei der Ammoniakproduktion als Nebenprodukt entsteht,
wird von ACP der Rückgewinnung zugeführt und somit nicht wie bisher direkt in die
Atmosphäre gelassen. Das heißt, das ACP sorgt dafür, dass die CO2-Moleküle
nicht ungenutzt in die Atmosphäre entweichen, sondern in unterschiedlichsten Applikationen Nutzen
finden.
- bei manchen Anwendungen bleibt das CO2 gebunden und gelangt nicht
in die Atmosphäre. Beispiele für dies ist das Einsetzen von CO2 bei der
Wasseraufbereitung (bei diesem Prozess transformiert CO2 in Bikarbonat);
Nutzen von CO2 bei der Anreicherung der Atmosphäre in Gewächshäusern
(dort wird es in organisches Material umgewandelt) und als Edukt in chemischen Produkten
(Methionin etc)
Scheinbar sind diese Argumente für andere CO2-Produzenten nicht erheblich, da sie zum
Beispiel natürliche, unterirdische CO2-Quellen nutzen oder CO2 durch
die Verbrennung von fossilen Brennstoffen gewinnen.
CO2 und Treibhausgas
Die Gasatmosphäre die die Erde einhüllt, bildet eine Schutzschicht um unseren Planeten. Bestimmte Gase
in dieser Schicht bestimmen die Temperatur auf der Erde, so dass Lebewesen existieren können. Diese Gase
absorbieren die Infrarotstrahlung, die die Erde aussendet und reflektieren sie. So verhindern diese
Gase, dass die Solarenergie zu schnell in die Atmosphäre gelassen wird und die Temperatur auf der Erde
ansteigt. Neben Methan und Ozon ist CO2 das wichtigste der so genannten Treibhausgase.
Die Hauptquellen von CO2 sind natürlicher Herkunft: Respiration von Flora und Fauna,
biologischer Abbau von organischen Stoffen, Vulkanaktivität, etc.
Schätzungsweise 7% aller CO2-Emissionen werden durch die Verkehrsindustrie und die
Energiegewinnung verursacht. Diese zusätzlichen und immerzu wachsenden CO2-Emissionen
vermehren den CO2-Gehalt in der Atmosphäre (derzeit +/- 0,038%) und somit steigt der
Treibhauseffekt, was die Temperatur auf der Erde ansteigen lässt.
Die eigentlichen Konsequenzen für unser Klima sind noch nicht wissenschaftlich belegt, aber trotzdem
haben Industrienationen beschlossen, Maßnahmen zur Reduzierung der durch Menschen verursachten
CO2-Emissionen zu ergreifen.
Die Abkommen von Montreal und Kyoto schreiben den Industrieländern eine Reduzierung ihrer
CO2-Emissionen, im Zeitraum von 2008 bis 2012, von 8% unter ihrem Emissionslevel vom
Jahre 1990 vor.
In Belgien zum Beispiel stieg das Emissionslevel seit 1990 um 7% somit wird sich die Senkung auf 14%
netto belaufen wenn man die Zahlen von 2001 zugrunde legt.
ACP nimmt keine Position zu politischen Vereinbarungen bezüglich dieser Sache, wie Energiesteuer,
CO2 Steuer etc. |
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